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Auftrag

Die aus der weltweiten Banken- und Schuldenkrise hervorgegangene Wirtschaftsdepression fördert anti-europäische Stimmen in der Bevölkerung, mit denen sich künftige Generationen auseinandersetzen müssen. Die europäische Idee, seit Jahrzehnten ein Garant des Friedens und Symbol einer erfolgreichen politischen Integration, muss sich durch die Krise verschärften sozialen und ökonomischen Herausforderungen stellen.

Kritische Stimmen sind nicht nur in Europa zu vernehmen. Ähnliche Entwicklungen sind auch in Form der Umbrüche in der arabischen Welt oder den Protestwellen in Lateinamerika erkennbar. Alte Strukturen brechen auf, Machtgefüge und Regime verändern sich, Krisen und Konflikte prägen ganze Generationen. Eine differenzierte Auseinandersetzung mit außenpolitischen Themen findet in den Medien nicht mit ausreichender Intensität statt.

Um Interessierten eine Plattform für Diskurs und Austausch zu bieten wurde 2005 das Junge Forum der Gesellschaft für Außenpolitik gegründet. Unser Programm setzt sich aus Kamingesprächen, Podiumsdiskussionen und Vorträgen mit Experten und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Lehre und der Politik zusammen. Auch Exkursionen und die Teilnahme an internationalen Konferenzen und Gesprächsrunden gehören zu unserem Programm.

Globale Herausforderungen machen aber nicht an europäischen Grenzen halt und betreffen vor allem die Jugend als die Generation zukünftiger politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entscheidungsträger. Daher ist es ein besonderes Anliegen des Jungen Forums generationsübergreifend die Gründungsidee der Gesellschaft für Außenpolitik, den Gedanken der internationalen Verständigung und Zusammenarbeit, zu fördern und das Verständnis für außenpolitische Entwicklungen zu schärfen.

Die Gesellschaft für Außenpolitik e.V. (www.foreign-affairs.info) wurde 1948 in München als Gesellschaft für Auslandskunde gegründet. Seit mehr als einem halben Jahrhundert hat es sich die Gesellschaft zur Aufgabe gemacht, ihren Mitgliedern auf überparteilicher Basis das Studium der internationalen, insbesondere der völkerrechtlichen Entwicklung zu ermöglichen.

Wir bieten unseren Mitgliedern nicht nur eine Möglichkeit sich näher mit internationalen Beziehungen zu befassen, sondern auch durch gezielte Mitarbeit, sowohl im Inhalt als auch in der Praxis, eigene Akzente zu setzen. Denn unser Forum lebt vom Mitmachen! Wir freuen uns auf Interessenten aus allen Fachrichtungen, die Freude am Dialog haben und sich den Chancen und Herausforderungen der internationalen Politik stellen möchten. Hierzu laden wir alle Interessierten ein, an unseren Projekten teilzunehmen und diese aktiv zu gestalten.