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13. Januar 2015

Flüchtlingsströme – Vertrieben und Vergessen?

Kilian Kleinschmidt, ehemaliger Manager des UN-Flüchtlingscamps Za'atari, Jordanien

Das Thema Flüchtlinge beherrschte in den letzten Monaten die Medien und die politische Debatte. Laut UNHCR sind über 50 Millionen Menschen auf der Flucht vor internationalen Krisen. Tendenz steigend. Wir wollen uns damit auseinandersetzen, wie es den Menschen in den angrenzten Ländern der Krisengebiete ergeht. Welche Maßnahmen der internationalen Gemeinschaft greifen und wie gehen die Vereinten Nationen vor Ort mit den wachsenden Flüchtlingsströmen um?

IMG_74993605403449_resizedKilian Kleinschmidt ist ein international anerkannter Humanist und Flüchtlingshelfer. Seine 25-jährige Arbeit für die Vereinten Nationen macht ihn zum Experten der Flüchtlingsproblematik. Die New York Times schreibt, seine Biografie ließt sich wie ein „Wikipedia-Artikel der Krisen der letzten Jahrzehnte“. Er war unter anderem in Kenia, Kosovo, Pakistan, Sri Lanka, Somalia, Sudan und Uganda für Organe der Vereinten Nationen tätig, wie dem Flüchtlingsbeauftragten der Vereinten Nationen (UNHCR) und dem Entwicklungsprogramm (UNDP).

Große mediale Aufmerksamkeit erreichte er mit seiner Arbeit im Flüchtlingscamp Za’atari in Jordanien. Unter den Bewohnern des Lagers als „Bürgermeister von Za’atari“ bekannt, setzte er bei seiner Arbeit auf innovative Ansätze in der Flüchtlingshilfe.

Seit ein paar Monaten ist Kilian Kleinschmidt aus Jordanien zurück und hat sein Start-Up „Innovation and Planning Agency“ (IPA) gegründet. Ihr Ziel ist es, Millionen von Bedürftigen mit Ressourcen und modernen Technologie zu versorgen.